Neuigkeiten an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück_dafabet888官网,大发dafa888 / de-DE dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück Sun, 05 Apr 2026 04:05:02 +0200 Sun, 05 Apr 2026 04:05:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-15665 Tue, 17 Mar 2026 13:29:59 +0100 Hitze, Starkregen oder Sturm: Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen für die Eventbranche_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2026/03/hitze-starkregen-oder-sturm-forschungsprojekt-liefert-handlungsempfehlungen-fuer-die-eventbranche/ Forschende der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und der Universit?t Osnabrück untersuchen Risiken durch Extremwetter und entwickeln Strategien für kommunale dafabet888官网,大发dafa888. (Osnabrück, 17.03.2026) Von kleinen Stadtfesten bis zu gro?en Events: Wetterextreme k?nnen dafabet888官网,大发dafa888 auch in unserer Region zunehmend gef?hrden. Wie sich die Veranstaltungsbranche besser auf vom Klimawandel verursachte Risiken wie Hitze, Starkregen oder Sturm vorbereiten kann, hat das Forschungsprojekt ?KlimaEvent“ in den vergangenen drei Jahren untersucht. Forschende der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und der Universit?t Osnabrück haben gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen analysiert, wie dafabet888官网,大发dafa888 klimaresilienter geplant und umgesetzt werden k?nnen. Nun sind die praxisnahen Ergebnisse online abrufbar.

Gro?e Branche mit hoher Klimasensibilit?t

Die Veranstaltungsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Rund 1,5 Millionen Menschen arbeiten in diesem Bereich, der j?hrlich etwa 130 Milliarden Euro umsetzt. Gleichzeitig z?hlt er zu den besonders klimasensiblen Branchen. Extremwetter kann dafabet888官网,大发dafa888 gef?hrden oder kurzfristig zum Abbruch zwingen. Auch Infrastrukturprobleme, etwa bei der Anreise oder in Lieferketten, k?nnen dafabet888官网,大发dafa888 beeintr?chtigen.

?Die Eventbranche ist wirtschaftlich sehr bedeutend, steht aber beim Thema Klimaanpassung noch am Anfang. Die Branche ist sich der zunehmenden Wetterextreme zwar bewusst, konkrete Anpassungsstrategien werden bislang jedoch nur vereinzelt umgesetzt“, sagt Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. ?Viele Ma?nahmen werden erst ergriffen, wenn bereits Sch?den entstanden sind. Unser Projekt zeigt, wie sich Risiken frühzeitig erkennen und systematisch in die Planung integrieren lassen.“

Prof. Dr. Kim Werner leitet gemeinsam mit Griese das Projekt. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement, an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück erl?utert: ?Unser Ziel war es nicht nur, auf Risiken aufmerksam zu machen, sondern konkrete L?sungen zu entwickeln, die Veranstalter*innen direkt nutzen k?nnen. Dazu geh?ren beispielsweise Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Extremwetter sowie Checklisten für klimaangepasste dafabet888官网,大发dafa888.“

Praxisbeispiel: Historischer Markt Bad Essen

Als Fallbeispiel diente der Historische Markt in der Bad Essen, der j?hrlich mehr als 50.000 Besuchende anzieht. Interviews, Befragungen und Workshops mit Veranstalter*innen, Ausstellenden, Technikdienstleistende und Besuchenden zeigten dem Forschungsteam, welche Risiken besonders relevant sind. Prof. Dr. Martin Franz, Professor für Humangeographie an der Universit?t Osnabrück, betont: ?W?hrend Hitze für Mitarbeitende eine gro?e Belastung darstellt, werden Starkregen und Sturm vor allem als Gefahr für Infrastruktur und Besuchende wahrgenommen.“ In Befragungen gaben 55 Prozent der Ausstellenden an, Windb?en oder Sturm als gr??tes Risiko zu sehen. Gleichzeitig hatten bislang nur rund ein Drittel der St?nde bereits konkrete Schutzma?nahmen umgesetzt.

?Die Ergebnisse zeigen uns, dass viele Risiken relativ einfach reduziert werden k?nnen – etwa durch einfache Schutzma?nahmen, aber auch durch klare Zust?ndigkeiten und eine bessere Kommunikation“, sagt Werner. ?Entscheidend ist, dass Klimaanpassung frühzeitig Teil der Veranstaltungsplanung wird.“

Handlungsempfehlungen für klimaangepasste dafabet888官网,大发dafa888

Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, freut sich sehr über die Handlungsempfehlungen: ?Für unsere Gemeinde ist sehr deutlich geworden, wie wichtig eine systematische Risikoanalyse für dafabet888官网,大发dafa888 auf kommunaler Ebene ist. Durch die Zusammenarbeit mit der dafabet888官网,大发dafa888 und der Universit?t haben wir viele neue Perspektiven auf m?gliche Gefahren und Anpassungsma?nahmen gewonnen – etwa bei Infrastruktur, Kommunikation oder Krisenmanagement.“

Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das Projektteam eine Webseite für klimaangepasste dafabet888官网,大发dafa888 entwickelt. Unter www.klima-event.de finden Veranstaltende unter anderem detaillierte Ma?nahmen zur Minimierung von Extremwetterrisiken bei der Eventplanung und Umsetzung sowie Checklisten für Hitze, Sturm und Starkregen inklusive konkreter Schwellenwerte und Warnstufen, Tipps für Risikoanalysen sowie Empfehlungen für ein gutes Krisenmanagement.

Grundlage für zukünftige virtuelle Planspiele

Das Forschungsprojekt ?KlimaEvent“ wurde für drei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt rund 122.000 Euro gef?rdert. Neben der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, der Universit?t Osnabrück und der Gemeinde Bad Essen waren auch das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück sowie das Regionalmanagement Wittlager Land weitere Kooperationspartner.

Einig sind sich alle, dass die Arbeit weitergeführt werden soll: In einem Anschlussprojekt wird der Historische Markt in Bad Essen als virtuelle Umgebung nachgebildet, um Risiken und Anpassungsma?nahmen künftig auch in Simulationen und Planspielen zu testen.
 

Weitere Informationen: 
Prof. Dr. Kim Werner
Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement
Telefon: 0541 969-7268
E-Mail: k.werner@hs-osnabrueck.de

Prof. Dr. Kai Michael Griese
Professor für Marketing
Telefon: 0541 969-3880
E-Mail: k-m.griese@hs-osnabrueck.de
 

]]>
WiSo hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-15550 Thu, 26 Feb 2026 09:42:35 +0100 dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien _dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-forscht-an-recycling-smarter-textilien/ Forschungsteam aus Lingen und Osnabrück entwickelt Design– und Robotikl?sungen für smarte Kleidung und deren Wiederverwertung (Lingen/Osnabrück, 26.02.2026) Selbstleuchtende Jacken, Pullover mit Notrufsensoren oder Schuhsohlen, die Gesundheitsdaten messen – sogenannte smarte Textilien sind auf dem Vormarsch. Doch w?hrend ihre Funktionen immer ausgefeilter werden, steckt ihr Recycling noch in den Kinderschuhen. Ein neues Forschungsprojekt der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück will genau hier ansetzen. Im Projekt ?ReSiST-AR - Recycling Strategies of Smart Textiles & automated Robotics“ forscht ein Wissenschaftsteam daran, das Design dieser Textilien nachhaltiger zu gestalten. Au?erdem entwickelt es Robotertechnik so weiter, dass smarte Kleidung zukünftig automatisiert sortiert und so besser recycelt werden kann. Gef?rdert wird das zweij?hrige Projekt mit rund 422.000 Euro aus Mitteln des Europ?ischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.

Regionale Recyclingkreisl?ufe für smarte Kleidung

Smarte Textilien kommen bereits heute in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa bei Polizei und Feuerwehr, im Sport oder in der Mode. Gleichzeitig stellt ihre Entsorgung eine wachsende Herausforderung dar. ?Textilien werden h?ufig um die halbe Welt transportiert, um dort günstiger von Hand sortiert zu werden. Au?erdem ist die getragene Kleidung oft verschmutzt und riecht. Das ist weder eine angenehme Arbeit noch besonders nachhaltig“, erkl?rt Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser. Er ist Professor für Automatisierungstechnik an der Fakult?t Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und leitet das neue Forschungsprojekt. ?Unser Ziel ist es, die Sortierprozesse zu automatisieren und regionale Recyclingkreisl?ufe zu erm?glichen, anstatt Kleidung über gro?e Distanzen zu transportieren.“ Dafür sollen Roboter in die Lage versetzt werden, entsorgte Kleidungsstücke zu scannen und die smarten Textilien herauszugreifen.

KI und Robotik sollen Textilberge sortieren

Greiser erl?utert die besondere Herausforderung beim Sortieren von Kleidung per Roboter: ?Bislang k?nnen Roboter vorwiegend feste Materialien gut greifen - genau wie KI gut lernen kann, feste Gegenst?nde zu erkennen. Kleidungsstücke sind jedoch sehr weich, liegen oft gebündelt und überlappend auf F?rderb?ndern, sind zerknittert und unterscheiden sich stark in Material, Farbe und Struktur. Sie sehen also immer anders aus. Damit Roboter zuverl?ssig die smarte Kleidung erkennen und greifen k?nnen, braucht es fortschrittliche Sensortechnologien und Algorithmen. Wir wollen ihnen beibringen die smarten Textilien zwischen vielen anderen Kleidungsstücken herauszusuchen – egal wie sie auf dem Kleiderhaufen liegen.“

Geplant ist dafür der Einsatz von multispektralen Kameras, 3D-Sensorik und weiteren Technologien, um Materialien zu unterscheiden und Elektronikbestandteile aufzuspüren.

Nachhaltigkeit beginnt beim Produktdesign

Neben der Sortierung widmet sich das Projekt auch der Frage, wie smarte Kleidung von Anfang an recyclingfreundlicher gestaltet werden kann. Dabei untersucht ein Forschungsteam am Standort Osnabrück verschiedene Herstellungsverfahren – etwa das Aufsticken, Einn?hen oder Verschwei?en elektronischer Komponenten.

Prof. Dr.-Ing. Jens Sch?fer ist Professor für Technische Produktentwicklung an der Fakult?t Ingenieurwissenschaften und Informatik am Campus Westerberg und betont: ?Wir analysieren, wie Sensoren und Elektronik so integriert werden k?nnen, dass sie im Alltag stabil funktionieren, sich sp?ter aber m?glichst einfach wieder aus den Textilien herausnehmen lassen. Dafür schauen wir uns als erstes an, welche Arten von smarten Textilien es gibt und welche Anforderungen es aus Sicht der Endkund*innen gibt. Unser Ziel ist ein Leitfaden, mit dem Unternehmen smarte Textilien langlebig und gleichzeitig recyclingf?hig entwickeln k?nnen.“

Praxisnahe Forschung mit Industriepartnern

Für die Umsetzung des Forschungsprojektes arbeitet die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück eng mit Unternehmen aus der Region zusammen. Dazu geh?ren das Robotik-Unternehmen Moduco GmbH aus Lingen sowie die WKS Textilveredlungs-GmbH aus Wilsum.

Das Unternehmen moduco entwickelt Robotik-Systeme für den produktiven Einsatz in Unternehmen und bringt viel Erfahrung im Zusammenspiel von Robotern mit kamerabasierten Systemen mit. ?Das automatische Sortieren von Kleidungsstücken mit einem Roboter ist eine überdurchschnittlich gro?e Herausforderung. Die Aufgabe kann nicht durch fest programmierte Abl?ufe gel?st werden“, so Gesch?ftsführer Stephan Feldker. Das Team von moduco arbeitet gemeinsam mit den Partnern an praxisnahen L?sungen, um Robotern und kollaborativen Robotern (sogenannte Cobots, die Hand in Hand mit Menschen arbeiten) beizubringen, diese herausfordernde Aufgabe erfolgreich zu meistern.

Auch der Praxispartner WKS Textilveredlungs-GmbH sieht gro?es Potenzial: ?Wir sortieren und reparieren t?glich gro?e Mengen zurückgesendeter Kleidung. L?sungen, die Sortierung, Analyse von Schadbildern und Aufbereitung der Kleidung erleichtern, sind entscheidend, um Second-Life-Konzepte wirtschaftlich umzusetzen. Wir freuen uns sehr mit der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück eine starke Forschungspartnerin gefunden zu haben“, so Gesch?ftsführer Michael Hofmann.

 

Weitere Informationen: 
Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser
Professor für Automatisierungstechnik 
Telefon: 0591 80098-285
E-Mail: s.greiser@hs-osnabrueck.de

Prof. Dr.-Ing. Jens Sch?fer
Professor für Technische Produktentwicklung
Telefon: 0541 969-2133
E-Mail: jens.schaefer@hs-osnabrueck.de

]]>
IuI MKT hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-15541 Tue, 24 Feb 2026 15:49:31 +0100 dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück treibt nachhaltige Transformation der Landwirtschaft voran_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-treibt-nachhaltige-transformation-der-landwirtschaft-voran/ Im Forschungsverbund agri:change erh?lt die dafabet888官网,大发dafa888 rund 2,2 Millionen Euro F?rdermittel. Steigende Anforderungen an Tierwohl und Klimaschutz, wirtschaftlicher Druck auf Betriebe, gesellschaftliche Erwartungen an Transparenz und Nachhaltigkeit – die Agrar- und Ern?hrungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Ver?nderungen. Wie dieser Wandel gelingen kann, ist Kern des Forschungsverbunds agri:change. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen – ein gemeinsames Wissenschaftsf?rderprogramm des Nieders?chsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung – gef?rdert. Die Koordination liegt bei der Universit?t G?ttingen, die transdisziplin?re Leitung beim Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Zudem arbeitet die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück mit 14 weiteren wissenschaftlichen Partnern gemeinsam an Transformationspfaden für eine zukunftsf?hige Agrar- und Ern?hrungswirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung in Hannover kamen nun alle Akteur*innen zusammen. Mit dabei waren auch Falko Mohrs, Nieders?chsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Miriam Staudte, Nieders?chsische Ministerin für Ern?hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mohrs sagte: ?Die Herausforderungen für die Agrar- und Ern?hrungswirtschaft als zweitwichtigste Wirtschaftsbranche unseres Landes sind komplexer denn je: Klimawandel, Ressourcenknappheit, geopolitische Unsicherheiten und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Antworten. Innovationen aus der Wissenschaft k?nnen neue Wege er?ffnen und praxistaugliche L?sungen erm?glichen – beispielsweise um die Effizienz der H?fe und Betriebe zu steigern, Ernten zu stabilisieren und zugleich Nachhaltigkeit und Tierwohl voranzubringen. Als Land investieren wir daher rund 68 Millionen Euro in drei gro?e Forschungsverbünde im Agrar- und Ern?hrungsbereich. Mit agri:change schaffen wir eine starke wissenschaftliche Grundlage, um die nieders?chsische Landwirtschaft und damit unsere Ern?hrungssicherheit zukunftsfest weiterzuentwickeln.“

Die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück bringt ihre Expertise in drei der vier sogenannten agri:labs ein. Dies sind praxisnahe Reallabore, in denen gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konkrete L?sungen entwickelt und erprobt werden. Thematisch reichen die Beitr?ge von nachhaltigen Wertsch?pfungssystemen über zukunftsf?hige Nutztierhaltung und die Nutzung von Nebenstr?men bis hin zur integrierten Agrarlandschaftsentwicklung. Für ihre Forschung erh?lt die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück F?rdermittel in H?he von knapp 2,2 Millionen Euro.

Konkrete Fragestellungen in der Praxis erproben 

Agri:change zeichnet sich nicht nur durch die gro?e Zahl an beteiligten Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis aus, sondern vor allem durch die unmittelbare Praxisn?he, wie Prof. Dr. Nana Zubek, Professorin für Agrar?konomie der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück erl?utert: ?Transformationsprozesse k?nnen nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den betroffenen Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden.“ 

Das zeigt sich auch in den Teilprojekten, in denen Nana Zubek mit ihrem Team arbeitet. Gemeinsam untersuchen sie, wie gesellschaftlich akzeptiert tiefgreifende Ver?nderungen entlang der agrarischen Wertsch?pfungskette überhaupt sind und welche Rolle dabei pers?nliche Kontakte, Austausch und dafabet888官网,大发dafa888 spielen. Denn ob sich nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen, h?ngt oft davon ab, wie Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger darüber sprechen und welche Erfahrungen sie im eigenen Umfeld machen.

Gleichzeitig wird analysiert, wie sich eine nachhaltige Umgestaltung der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft auf die Lebensqualit?t in Regionen auswirkt. Entstehen neue Arbeitspl?tze und Gesch?ftsmodelle? Ver?ndern sich Einkommen oder wirtschaftliche Strukturen? Was passiert, wenn sich Produktion verlagert? Wenn beispielsweise weniger Fleisch in Niedersachsen erzeugt würde: Wird dann anderswo mehr produziert? Und was w?ren verbundene ?konomische, ?kologische sowie gesellschaftliche Konsequenzen? Solche überregionalen wirtschaftlichen Zusammenh?nge werden mit in den Blick genommen. 

dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück thematisch breit aufgestellt 

Neben Zubek sind noch Prof. Dr. Guido Recke, Prof. Dr. Inga Tiemann, Dr. Kathrin Toppel sowie Prof. Dr. Diemo Daum mit ihren Teams im Gesamtprojekt vertreten und decken dabei unterschiedliche Themengebiete ab.

Das Team von Prof. Dr. Diemo Daum entwickelt neue Ans?tze, um bislang ungenutzte Pflanzenbestandteile aus dem Freilandgemüsebau nachhaltig zu erschlie?en und ihr Potenzial für die Lebensmittelverarbeitung zu bewerten. Im Fokus stehen dabei vor allem Bl?tter von Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse sowie Gemüsefraktionen, die etwa aufgrund zu geringer Gr??e nicht als Frischware vermarktet werden. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, inwieweit entsprechende Verwertungsoptionen dazu beitragen k?nnen, Stickstoffverluste durch Nitratauswaschung und Lachgasemission aus Ackerb?den zu verringern und damit Umwelt und Klima zu schützen.

Prof. Dr. Inga Tiemann und Dr. Kathrin Toppel besch?ftigen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Geflügel. Tiemann arbeitet im Teilprojekt ?Geflügel ?Low carbon line ‘ – regionale Produktion mit geringer Umweltwirkung.“ 
Die ?Carbon Line – Huhn“ schafft die Datengrundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von Klimawirkungen in der Geflügelhaltung. Ziel ist es, Ressourceneffizienz und Tierwohl systemisch zusammenzudenken und praktikable Transformationspfade für die Geflügelbranche aufzuzeigen.

Toppel erprobt und bewertet am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof der dafabet888官网,大发dafa888 verschiedene Ans?tze zur Reduzierung des Risikos von Hitzestress bei Masthühnern. Damit leistet das Team einen Beitrag dazu, Geflügelhaltung auch in einem sich wandelnden Klima tiergerecht und zukunftsf?hig zu gestalten. Der inkludierte Praxisaustausch ebnet den direkten Weg für erfolgreiche Ma?nahmen ins Controlling von Masthühnerbest?nden.

Für die wirtschaftliche Nutzung bislang ungenutzter Rest- und Begleitstoffe in Deutschland besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Insbesondere sind die mengenm??igen, technisch verfügbaren und ?konomisch verwertbaren Potentiale verschiedener Wertsch?pfungsketten nicht bekannt. Diese Aspekte werden im Fachgebiet von Prof. Dr. Guido Recke untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der ?konomischen Optimierung durch Nebenstrom-Upcyling von ausgew?hlten Lebens- und Futtermitteln und auf Akzeptanzanalysen bei den beteiligten Unternehmen.

Mit dem Engagement im Verbundprojekt agri:change unterstreicht die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Praxis zu überführen und den Wandel der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft aktiv mitzugestalten. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und konkrete L?sungsans?tze für eine nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen und darüber hinaus.

]]>
AuL hochschulweit Forschung
news-15522 Tue, 24 Feb 2026 14:45:00 +0100 Professorin der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat berufen_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2026/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-niedersachsens-ersten-klimarat-berufen/ Starke Expertise vom Campus Lingen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck ist eines von sechs wissenschaftlichen Mitgliedern des neuen Beratungsgremiums der Landesregierung (Lingen/Hannover, 24.02.2026) Sie ist eine von sechs Wissenschaftler*innen aus ganz Niedersachsen, die die nieders?chsische Landesregierung von nun an bei Klimaschutzma?nahmen beraten sollen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck wird Mitglied im ersten Klimarat des Landes Niedersachsen. Sie ist Professorin für Energiemanagement an der Fakult?t Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. 

Der Klimarat wird aus insgesamt 15 Mitgliedern bestehen – sechs aus der Wissenschaft und neun aus Verb?nden, darunter Organisationen aus Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft, Kommunen und Sozialverb?nden. Heute wurden die 15 Mitglieder in Hannover offiziell benannt.

Wissenschaft ber?t Politik bei Klimaschutzma?nahmen

Das im Nieders?chsischen Klimagesetz verankerte Gremium soll die Landesregierung künftig dabei unterstützen, Klimaschutzma?nahmen praxisnah, sozial ausgewogen und wissenschaftlich fundiert umzusetzen. ?Ich freue mich sehr darüber, im Klimarat das Land Niedersachsen bei dem Erreichen der Klimaziele zu unterstützen und zu beraten. Dabei sind für mich die Transformation der Energiewirtschaft, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie die drastische Reduzierung der CO?-Emissionen der Industrie zentrale Stellschrauben. Das Energiewendeland Niedersachsen kann hier beispielgebend für Deutschland und Europa sein“, so Schierenbeck.

Die wissenschaftlichen Mitglieder erarbeiten Grundlagen für Stellungnahmen und Empfehlungen. Der Klimarat gibt unter anderem eine j?hrliche Einsch?tzung zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen ab und ber?t bei der Weiterentwicklung von Klimaschutzma?nahmen.

Breite Beteiligung von Wissenschaft, Verb?nden und Bürger*innen

Der Klimarat ist Teil eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Neben Wissenschaft und Verb?nden werden auch zuf?llig ausgew?hlte Bürger*innen einbezogen werden. Ihre Zusammensetzung erfolgt per Losverfahren aus den Melderegistern und soll einen repr?sentativen Querschnitt der Bev?lkerung Niedersachsens abbilden. Die Empfehlungen aus Wissenschaft und Verb?nden werden gemeinsam mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung j?hrlich ver?ffentlicht und an Landtag und Landesregierung übergeben.

Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer betont die Bedeutung des neuen Verfahrens: ?Diese breite Beteiligung in Sachen Klimaschutz ist einzigartig in Deutschland und st?rkt den demokratischen Dialog.“ Als Energiewendeland Nr. 1 sei Niedersachsen bei der Energiewende und beim Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft bereits auf Kurs: ?In den vergangenen drei Jahren konnten wir die Treibhausgasemissionen in Niedersachsen so stark senken wie seit 1990 nicht mehr. Doch die Herausforderungen bleiben gro?, um in Niedersachsen bis 2040 in allen Sektoren klimaneutral zu werden.“ Mit dem unabh?ngigen Klimarat stelle das Land sicher, dass wissenschaftliche Expertise, praxisnahe Erfahrungen und Bürgerperspektiven zusammenkommen.

Fünfj?hrige Amtszeit

Die Mitgliedschaft im Klimarat ist zun?chst auf fünf Jahre begrenzt und erfolgt ehrenamtlich. Der Klimarat soll sich aktiv in die Ausgestaltung des Klimaschutzes in Niedersachsen einbringen und wird von der Landesregierung als wichtiger Impulsgeber für die Umsetzung des Nieders?chsischen Klimagesetzes verstanden. Mit der Berufung von Prof. Dr. Anne Schierenbeck bringt die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ihre energie- und klimapolitische Expertise in ein zentrales Beratungsgremium des Landes ein
 


Weitere Informationen: 
Prof. Dr. Anne Schierenbeck
Professorin für Energiemanagement am Campus Lingen der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
Telefon: 0591 80098-210
E-Mail: a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de

]]>
MKT hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-15499 Wed, 18 Feb 2026 13:43:16 +0100 dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück: Internationaler Innovationspreis für Apfelsorten _dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-internationaler-innovationspreis-fuer-apfelsorten/ Allergikerfreundliche Apfelmarke ?Pompur“ erh?lt renommierten Branchenaward Gro?er Erfolg für eine Apfelinnovation mit wissenschaftlichen Wurzeln an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück: Die allergikerfreundliche Apfelmarke ?Pompur“ ist mit dem FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als renommierteste internationale Auszeichnung der Fruchthandelsbranche und wurde im Rahmen der FRUIT LOGISTICA in Berlin verliehen.

Aus zahlreichen Einreichungen hatte eine unabh?ngige Fachjury fünf herausragende Innovationen nominiert. Die finale Entscheidung lag bei den Besucherinnen und Besucher der internationalen Leitmesse: An zwei Messetagen stimmten Fachbesucherinnen und -besucher aus aller Welt für ihre Favoriten ab. ?Pompur“ setzte sich dabei deutlich gegen vier weitere nominierte Innovationen durch.
?Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel – vor allem, weil sie auf dem Votum der Fachbesucherinnen und Fachbesucher basiert“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück. ?Zu sehen, dass eine über viele Jahre entwickelte Sorte nicht nur wissenschaftlich überzeugt, sondern auch am Markt und bei internationalen Expertinnen und Experten Anerkennung findet, ist eine besondere Best?tigung unserer Arbeit.“ 

Wissenschaftliche Grundlage an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück

Die ausgezeichnete Marke ?Pompur“ basiert auf Apfelsorten, die im Rahmen eines mehrj?hrigen Forschungs- und Züchtungsprogramms entwickelt wurden. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte unter ma?geblicher Beteiligung der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) aus dem Alten Land sowie der TU München (Prof. Dr. Wilfried Schwab) und der Charité Berlin (Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann). Nach mehrj?hriger Entwicklungs- und Testphase sowie dem Aufbau entsprechender Anbaukapazit?ten sind die ersten Sorten seit November 2025 im Handel erh?ltlich, der Verkaufsstart verlief sehr gut. Unter dem Dachmarkennamen ?Pompur“ werden zwei geschmacklich unterschiedliche, knackige und saftige Apfelsorten vermarktet.

Bereits 2022 wurden die zugrunde liegenden Sorten als erste Apfelsorten überhaupt von der Europ?ische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Sie gelten als besonders gut vertr?glich für viele Menschen mit Apfelallergie. Allein in Deutschland sind Sch?tzungen zufolge mehrere Millionen Menschen betroffen. Eine medikament?se Therapie existiert bislang nicht. 
Neben ?Pompur“ wurde auch eine Agrarsprühdrohne der ungarischen Firma ABZ Innovation ausgezeichnet. Sie gewann den Innovation Award in der Kategorie Technology. 

]]>
AuL hochschulweit Forschung
news-15321 Mon, 16 Feb 2026 08:00:00 +0100 Bewegungsdaten von Musiker*innen klinisch nutzbar machen: Digitale Unterstützung für die Physiotherapie_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2026/02/bewegungsdaten-von-musikerinnen-klinisch-nutzbar-machen-digitale-unterstuetzung-fuer-die-physiotherapie/ Wie lassen sich die komplexen Informationen aus Bewegungsanalysen von Musiker*innen so aufbereiten, dass sie Physiotherapeut*innen bei der Diagnostik und Therapieplanung helfen? Eduard Wolf von der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück untersucht, wie digitale Technologien diese biomechanischen Daten verst?ndlich machen und klinische Entscheidungen unterstützen k?nnen. Biomechanische Daten aus Bewegungsanalysen k?nnen Physiotherapeut*innen wichtige Informationen zu Gelenkwinkeln, Muskelaktivit?t oder Bewegungsmustern liefern – gerade in der Bewegung und an Stellen, die mit dem blo?en Auge nicht sichtbar sind. In seiner kooperativen Promotion an der dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück und der Universit?t Witten/Herdecke untersucht Eduard Wolf, wie diese Daten aufbereitet und pr?sentiert werden k?nnen, sodass Physiotherapeut*innen dateninformierte Entscheidungen treffen k?nnen.

Im Fokus seiner Forschung stehen dabei Instrumentalist*innen und anderen Performing Artists. Denn die hohen einseitigen Belastungen beim Musizieren sowie Faktoren wie Stress und L?rm k?nnen negative gesundheitliche Folgen haben. Das belegt eine empirische Studie der Universit?t Paderborn: Demnach hat jede*r zweite professionelle Orchestermusiker*in in Deutschland spürbare k?rperliche Beschwerden bei der Arbeit. 

Bewegungsanalysen als Basis

Grundlage für Eduard Wolfs Arbeit sind biomechanische Daten, die messbaren Informationen über die Bewegungen und Kr?fte des menschlichen K?rpers: Zum Beispiel, wie stark ein Gelenk gebeugt oder gestreckt wird, oder, welche Muskeln aktiviert werden und wie stark sie arbeiten. Diese Daten werden über Bewegungsanalysen in einem speziell eingerichteten Bewegungslabor erhoben. Mithilfe von Motion-Capture-Technologie und Elektromyographie werden Informationen zu Gelenkwinkel, Muskelaktivit?t und Bewegungsmuster pr?zise erfasst. Dabei werden die Daten von Musiker*innen mit und ohne k?rperliche Beschwerden miteinander verglichen.

Bei der Motion-Capture-Technologie werden kleine Marker auf bestimmte K?rperstellen platziert, die von mehreren Infrarotkameras erfasst werden. So lassen sich Gelenkwinkel und -positionen dreidimensional aufzeichnen. Auch feinste Bewegungen k?nnen so genau erfasst werden. Die Elektromyographie misst dagegen die elektrische Aktivit?t von Muskeln w?hrend der Bewegung. Elektroden auf der Haut registrieren, wann und wie stark ein Muskel arbeitet. So l?sst sich nachvollziehen, welche Muskeln in welcher Intensit?t aktiviert werden. 

Digitales Dashboard für Physioterapeut*innen

Die gewonnenen Daten werden im n?chsten Schritt in einem Dashboard für die Physiotherapeut*innen aufbereitet. ?Es ist speziell auf die Bedürfnisse der Therapeut*innen zugeschnitten. Die komplexen biomechanischen Messwerte werden dort in die Sprache der Physiotherapeut*innen übersetzt“ sagt der Promovend. Gleichzeitig werden klinische Informationen wie Anamnese, k?rperliche Untersuchung und Behandlungshistorie integriert. So entsteht ein vollst?ndiger Befund, der es den Therapeut*innen erleichtern soll, Hypothesen über Beschwerden zu überprüfen, Therapieentscheidungen zu treffen und Patient*innen gezielter zu behandeln.

Nutzer*innenstudien: Welche Informationen helfen wirklich?

In Nutzer*innenstudien testeten Physiotherapeut*innen anschlie?end das Dashboard anhand realer Patientenf?lle. Untersucht wurde dabei, wie die zus?tzlichen Bewegungsdaten ihre Diagnosen und Behandlungsentscheidungen beeinflussen, welche Informationen dabei besonders hilfreich sind und wie sich die digitale Unterstützung auf die Arbeit im Therapiealltag auswirkt. ?Dabei wurde deutlich, dass eine gut verst?ndliche Visualisierung und klare Usability – also Benutzer*innenfreundlichkeit – entscheidend für den erfolgreichen Einsatz sind.“, so Wolf.

Ein zentraler Aspekt seiner Forschung ist deshalb die Usability: Digitale Werkzeuge sollen so gestaltet sein, dass sie in der physiotherapeutischen Praxis unkompliziert, zeitsparend und intuitiv einsetzbar sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Mensch und Technik im Gesundheitswesen bestm?glich zusammenwirken k?nnen. ?Technologien stellen nur dann eine Unterstützung dar, wenn sie sich an den klinischen Alltag anpassen – nicht umgekehrt“, so der Promovend.

Den Herausforderungen des Berufsalltags begegnen

Physiotherapeut*innen spielen eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung: Sie begleiten Menschen nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen, lindern Schmerzen und f?rdern Beweglichkeit. Gleichzeitig arbeiten sie unter hohem Zeitdruck. Krankenkassen kalkulieren für viele Leistungen Zeitfenster von 15 bis 20 Minuten pro Patient*in ein – inklusive Vor- und Nachbereitung, Dokumentation und organisatorischer Aufgaben.

?Digitale Technologien k?nnen Physiotherapeut*innen entlasten, wenn sie praxisnah gestaltet sind und die Arbeitsabl?ufe sinnvoll unterstützen. Mein Ziel ist es, einen Beitrag zur Nutzbarmachung biomechanischer Daten in der Physiotherapie zu leisten und zu zeigen, wie Digitalisierung konkret Mehrwert schaffen kann“, sagt Eduard Wolf.

 

Weitere Informationen 
Eduard Wolf
dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück
E-Mail: e.wolf@hs-osnabrueck.de

 

]]>
IuI WiSo hochschulweit Forschung Pressemitteilung
news-14492 Wed, 09 Jul 2025 14:35:26 +0200 dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ist Partnerin in zwei erfolgreichen Verbundantr?gen_dafabet888官网,大发dafa888 /nachrichten/2025/07/hochschule-osnabrueck-ist-partnerin-in-zwei-erfolgreichen-verbundantraegen/ Die Verbundantr?ge "Agri:change – Zukunft durch Wandel" und "KI Reallabor Agrar" werden durch zukunft.niedersachsen mit insgesamt 43,6 Millionen Euro gef?rdert. Die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ist Partnerin in zwei Verbundantr?gen, die jetzt durch das Wissenschaftsf?rderprogramm zukunft.niedersachsen bewilligt wurden.
Das Projekt ?Agri:change – Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft in Niedersachsen“ mit der Universit?t G?ttingen als Konsortialführerin erh?lt insgesamt 24,75 Millionen Euro aus dem gemeinsamen Wissenschaftsf?rderprogramm zukunft.niedersachsen. Die Projektf?rderung ist auf fünf Jahre anlegt. Mit dem Verbundantrag wollen die Partner*innen den nachhaltigen Umbau der Agrar- und Ern?hrungswirtschaft in Niedersachsen aktiv mitgestalten. In sogenannten agri:labs werden praxisnahe, transdisziplin?re L?sungen, Produkte und Konzepte entwickelt – etwa zur Bewertung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertsch?pfungskette oder zur Identifikation gesellschaftlicher Trends als Impulse für Ver?nderung. Weitere Schwerpunkte sind die kreislauforientierte Ressourcennutzung, verbessertes Tierwohl und neue Einkommensquellen durch innovative Gesch?ftsmodelle. Zum Verbund geh?ren neben G?ttingen u.?a. die Stiftung Tier?rztliche dafabet888官网,大发dafa888 Hannover, dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, Universit?ten in Hannover, Vechta, Lüneburg und Braunschweig, au?eruniversit?re Forschungseinrichtungen wie das Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie das Thünen-Institut und weitere Partner*innen aus der Agrarwirtschaft.

Das Vorhaben ?KI Reallabor Agrar“ unter der Leitung der Universit?t Osnabrück wird mit rund 18,9 Millionen Euro gef?rdert. Mit dem Verbundantrag haben sich die Verbundpartner*innen zum Ziel gesetzt, mithilfe von KI und Robotik zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren Agrarwirtschaft beizutragen. Geplant ist der Aufbau eines Reallabors, das die gezielte Erforschung von KI- und Robotik-Basiselementen erm?glicht. In sechs Arbeitspaketen werden technische Grundlagen, Data-Science-Projekte sowie ein agrartechnischer Versuchshof entwickelt und durch juristische Expertise begleitet. Das Projekt knüpft an bestehende dafabet888官网,大发dafa888 und Strukturen in Agrartechnik, Robotik und KI an und entwickelt diese weiter. Beteiligte Partner sind neben der Universit?t Osnabrück das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück, das Agrotech Valley Forum e. V. (AVF), die Technische Universit?t Braunschweig, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bio?konomie e. V. sowie das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e. V. (NAN).

?Wir freuen uns über die partnerschaftliche Beteiligung in diesen Verbundprojekten der Agrar- und Ern?hrungssysteme. Die dafabet888官网,大发dafa888 Osnabrück ist hier gern Partnerin in den Konsortien, in denen zum Beispiel im KI-Real-Labor die Informatikperspektive unserer dafabet888官网,大发dafa888 eine weitere Verst?rkung durch die fachlichen Synergien mit den Partner*innen im Verbund  erf?hrt“, freute sich der Vizepr?sident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann.

 

Hintergrund
Der überwiegende Teil der F?rdermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der j?hrlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgem?? sind die F?rdermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschl?ge vor. Im Berichtsjahr 2024 standen für zukunft.niedersachsen wegen Sonderertr?gen insgesamt 618,7 Mio. Euro zur Verfügung.

 

Quellen sowie weitere Infos:

Presseinformation der VolkswagenStiftung und des Nieders?chsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) unter: https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html

Presseinformation der Universit?t Osnabrück unter: https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar

Presseinformation der Universit?t G?ttingen unter: https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862 

]]>
hochschulweit Pressemitteilung Forschung